Smartphones gehen als Spionagewerkzeuge durch

Forscher haben Apps für Smartphones mit Androit und iOS untersucht und kommen zu einem erschreckenden Ergebnis, so berichtet der Spiegel. Insgesamt greifen nur 14 Prozent der Apps keine Daten vom Benutzer des Phones ab. Alle anderen senden vom Besitzer unbemerkt mehr oder weniger umfangreiche Daten an die Entwickler der Programme. Dazu gehören neben Standortinformationen unter anderem Gerätenummer, Sim-Nummern und gar ganze Telefonnummern. Bei dem iPhone gehen auch Informationen der UDID übers Netz, womit der Besitzer eindeutig identifizierbar ist. Die Daten sollen für Werbezwecke verwendet werden. Dennoch ist das Vorgehen im Sinne des Datenschutzes sehr fraglich. Denn die Telefonkunden können nicht in den gesammelten Datenbestand einsehen und haben kein Mitbestimmungsrecht, was die Verwendung angeht – mal abgesehen von der Zustimmung der Lizenzbestimmung. Da kann man nur hoffen, dass sich die unterschiedlichen Datengreifer nicht zusammenschließen und alle Daten einer Person respektive Handys verknüpfen sowie jedem Interessierten günstig anbieten und verkaufen.

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